Der Grund warum Multi- Kulti funktioniert

Immer wenn Menschen sich zusammenfinden, dann entsteht eine Gesellschaft. Die Findung kann zweckmäßig erfolgen um zu überleben oder sie entsteht durch Gemeinsamkeiten, natürlich kann auch aus einer Zweckgemeinschaft eine Kulturgemeinschaft entstehen, denn Kultur ist eine gesellschaftliche Leistung und das verbindet. Sei es die gleiche Sprache, gleiche Geschichte oder auch der gleiche Feind. Die Basis dafür, dass so etwas aber möglich ist, ist und bleibt die Offenheit und die Toleranz. Ich darf keine Angst zeigen vor fremden Dingen oder Angst vor Veränderung haben, denn das beschränkt nicht nur die Menschen, die ich ausgrenze, weil sie anders sind. Nein. Ich behindere mich auch selbst. Ich lasse nicht zu, dass etwas Großartiges entstehen kann, da ich mir einfach, und dem Gegenüber, keine Chance gebe.

Ein Mensch ist auch ein Gesellschaftswesen, das heißt man kann nicht ohne andere Menschen leben bzw. ist es außerordentlich schwer. Das wiederum bedeutet, dass ich Kompromisse eingehen muss innerhalb der Gruppe. Kurz: Ich mag dich nicht besonders, aber ich respektiere deine Gegenwart. Alleine so ein Satz kann in seiner Umsetzung, die meisten Konflikte zwischen den Kulturen lösen. Wir wollen Frieden und keinen Krieg, aber Freunde müssen wir auch nicht werden. Menschen wollen immer respektiert werden und wenn sie das nicht werden, dann brennt schnell die Luft oder auch das nächste Asylantenheim, weil die Menschen, die hier herkommen –aus irgendwelchen Gründen auch immer- angeblich keine Daseinsberechtigung hätten.

Es gibt selbstverständlich auch die Gegenseite. Menschen, die hier kommen und sich auf Biegen und Brechen nicht eingliedern wollen. Solche Menschen gibt es immer, aber es ist nicht die Regel, wenn ihr Umfeld ihnen ganz klare Zeichen gibt, dass sie hier willkommen sind.

Es führt meistens das Eine zum anderen hin und so entsteht eine gesellschaftliche Spannung, die vorher niemals da gewesen wäre, wenn sich beide Seiten mit Vernunft und Toleranz begegnet wären. Mit Menschen zu leben ist nicht immer einfach und meistens mit Arbeit verbunden, aber wenn der Wille da ist, dann geht das viel leichter von der Hand, da man diese dem Mitmenschen vielleicht schon gereicht hat.

Multi-Kulti ist nichts anderes als ein Zeichen dafür, dass die Gesellschaft so offen und freundlich ist, dass sie andere Kulturen in sich aufnimmt, als interessant empfindet und eventuell sogar für sich selbst entdeckt. Ein solcher Prozess ist kein kultureller Verfall, sondern vielmehr ein gesellschaftskultureller Wandel. So kann auch der Islam ein Teil von Deutschland werden, wenn die breite Masse diesen akzeptiert. Hier kann wieder differenziert werden mit dem Satz: „Was ist mit Islamisten/ Salafisten, Dschihadisten usw. sind die auch Teil von Deutschland?“ Nein, natürlich wollen wir keine Extremisten bei uns haben, die mit Terror ihre religiösen Ziele durchsetzen. Das kann keiner wollen. Ich sehe jedoch immer wieder, wie diese extremen Menschen als Bild eines Muslims herhalten und somit ALLE des Islams über einen Kamm gezogen werden und das ist schlicht und ergreifend Blödsinn. Pauschalisieren kann man viel, aber das Thema ist sehr viel komplexer, weil die arabische Kulturwelt vielschichtig und für einen Laien auch verwirrend ist. Darum rate ich dringend davon ab von einer schlechten Erfahrung sein ganzes Bild einzufärben und es niemals wieder umzufärben.

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  1. #1 von Rudi I. am März 30, 2013 - 2:13 am

    Solange ein Volk oder eine Religion Andere nicht als minderwertig betrachten, stimme ich Ihrem Artikel überwiegend zu. Warum sollte man als Mann auch was gegen den Islam haben, oder als Schwulenfeindlicher. Solange ich behaupte der Islam ist tolerant lebe ich Gesund. Denn wer etwas anderes behauptet, provoziert unnötige Proteste und die damit einhergehende Gewalt.

    • #2 von erikschueler am März 30, 2013 - 12:18 pm

      Wie ich schon schrieb. Es gibt Deutsche, die akzeptieren keine Muslime und es gibt Muslime, die einwandern und uns nicht akzeptieren, aber sie wollen etwas was ganz Europa ihnen genommen hat. Frieden, einen kleines Stück vom „Paradies“ und eine Zukunft.

  2. #3 von Paul am März 30, 2013 - 3:59 pm

    „Islam ein Teil von Deutschland“ – NIMALS!
    „Islam ist zu Gast in Deutschland“ das würde besser passen.
    Was ist eigentlich der Islam? Und was ist die Deutsche Kultur bzw. die Nationalität? wo beginnt die Integration und was bedeutet Integration.
    Die Kriminalität unter Ausländer ist höher als der durchschnitt in Deutschland.
    Deswegen muss Deutschland in puncto Integrationspolitik streng vorgehen. Jedem Ausländer muss klar sein, dass er in Deutschland leben darf weil der Staat es zulasst.

    • #4 von erikschueler am März 30, 2013 - 4:15 pm

      Wenn jemand nur zu Gast ist, dann muss er irgendwann wieder gehen. Da der Islam bisher nicht gegangen ist, ist er ein Teil von Deutschland. Es ist alles ein Teil von Deutschland, wenn es die breite Masse akzeptiert. McDonalds, Nike- Klamotten, der Dönerverkäufer in deiner Straße, dass alles ist ein Teil von Deutschland geworden, so etwas kann man nicht leugnen. Nur weil es ein paar Tausend gibt, die das nicht wollen, heißt das nicht, dass das umgesetzt wird, was diese Menschen wollen. Aber in Sachen Integrationspolitik muss ich dir zustimmen, die muss besser werden, denn erst dann vermeiden wir in Zukunft Spannungen innerhalb der Gesellschaft.

      • #5 von Paul am März 30, 2013 - 4:26 pm

        Mit dem Begriff „Gast“ wollte ich sagen, dass der Islam im nahen Osten funktioniert, Jedoch muss es nicht auf Deutschland zutreffen. Islam ist keine Marke, es ist eine Kultur, diese ist im nahen Osten zu hause. Dort kann es Erblühen. Und die breite Masse hat Sarrazin Buch nicht gelesen! Also plappern die meisten dass nach was ihnen die Medien eintrichtern.

      • #6 von erikschueler am März 30, 2013 - 4:34 pm

        Ich weiß worauf du anspielen willst, aber wenn diese Menschen aus ihrer Region abhauen und nach DE kommen, dann MUSS man sich fragen „Warum?“. DE geht es wahnsinnig gut im Vergleich zu manch anderen Ländern und ist eigentlich nicht bekannt für eine gute Integrationspolitik. Die Menschen kommen aber auch aus anderen Gründen: Missionierung (wie die Christen mit ihren Kreuzzügen), Terrorismus oder haben ganz andere Absichten. Das ist aber die Minderheit. Die Leute kommen hier her und merken anhand der ersten Eindrücke ob sie toleriert werden oder nicht. Wenn man da in eine „schlechte“ Umgebung gerät, dann hängt man halt seine türkische Fahne aus dem Fenster oder schlägt den deutschen Jungen zusammen, dessen Eltern die eigenen Eltern als Kümmeltürken beschimpft haben oder so tun als ob man ein Schwerstkrimineller wäre. Es ist alles der erste Eindruck, der den entscheidenden Impuls gibt.

      • #7 von Paul am März 30, 2013 - 5:01 pm

        ja, du hast recht.
        Die Globalisierung wie sie jetzt fortläuft ist im nachteil für die 99,9% der Erdbevölkerung. Kapital steht über den Kulturen und über den meisten Staaten, deswegen ist die Migration bzw. die Integration wie sie jetzt stattfindet immer mit Komplikationen verbunden.
        Schafft man ein humanes Wirtschafs und Politik System – schafft man den Weltfrieden.
        Man darf halt der Zukunft nicht min Zynismus und Pessimismus begegnen. Deswegen immer optimistisch denken und handeln, dann kann man was wunderschönes erschaffen.

      • #8 von erikschueler am März 30, 2013 - 5:05 pm

        Besser hätte ich es nicht schreiben können. Absolut meine Meinung zu 100%.

  3. #9 von Argonier am März 30, 2013 - 4:11 pm

    „Miltikulti“ ist mit riesen Abstand der größte Schwachsinn aller Zeiten.

    • #10 von erikschueler am März 30, 2013 - 4:14 pm

      Guck dir mal die Entstehung von verschiedenen Nationalstaaten an und schreibe diesen Satz nochmal.

    • #11 von Paul am März 30, 2013 - 4:15 pm

      Wiso?

      • #12 von erikschueler am März 30, 2013 - 4:16 pm

        Galt das „Wieso?“ Mir oder Argonier?

      • #13 von Paul am März 30, 2013 - 4:27 pm

        Argonier, wieso ist Miltikulti ein Schwachsin?

  4. #14 von caesium_137 am März 31, 2013 - 1:58 pm

    Multi-Kulti ist eine Agenda der „elitären“ Globalisten zur Schaffung eines neuen Menschen, dem Homo Oeconomicus. Diese Irrlehre zerstört die Kultur, sie schafft keine. Ziel ist, die weiße Bevölkerung territorial und durch „Vermischung“ zu verdrängen und zu vernichten (Genozid).
    Eine Multi-Kulti Gesellschaft ist für die „Regierung“ viel leichter zu kontrollieren und zu manipulieren. So können die Probleme/Konflikte dieser Gesellschaftsform genutzt werden um z.B. neue Gesetze zu installieren und weiter „teile und herrsche“ betreiben.
    Multi-Kulti wurde schon in der Antike angewendet, sie ist keine neue Idee. Wer kritisch Medien betrachtet, sie analysiert und hinterfragt und vorallem selber denkt, wird sehen wie sehr wir alle konditioniert, indoktriniert und manipuliert werden.
    Für ein friedliches, liebevolles, respektvolles miteinander, als freie Nationen, freie Völker.

    • #15 von erikschueler am März 31, 2013 - 2:28 pm

      Warum sollten die „elitären“ Globalisten weiße Menschen zum Genozid bringen? Das ergibt keinen Sinn, weil das auch zahlende Kundschaft ist und es zumal mit normalen Menschenverstand nicht nachzuvollziehen ist. Ob eine multikulturelle Gesellschaft leichter zu manipulieren ist wage ich auch zu bezweifeln, da der Umbogen zur Manipulation viel weiter erfolgen muss als bei einer Monokultur. Teile und herrsche mit Vermischung umzusetzen ist möglich, jedoch sehr viel schwerer zu steuern als Hass gegen fremde Kulturen zu schüren.

  5. #16 von gargamel am April 1, 2013 - 4:56 am

    Ich respektiere alle anderen Kulturen und Glaubensrichtungen. Sie sollen auch an ihrem Glauben und an ihrer Kultur festhalten, da doch niemand was dagegen.
    Aber den gleichen Respekt und die gleiche Toleranz erwarte ich auch für mich, für meinen Glauben und für meine Kultur.
    Leider sehen das die meisten in Deutschland mittlerweile anders. Sie verleugnen ihren Glauben, schämen sich für ihr „Deutschsein“ – weil ihnen das von der Politik und den Medien seit 70 Jahren so vorgekaut wird.
    Wenn ich meine eigene Kultur und meinen eigenen Glauben verleugnen und aufgeben soll, damit sich Andersgläubige oder andere Kulturen durch meinen „Rassismus/Nationalismus/Christentum/Was-auch-immer“ nicht beleidigt, benachteiligt oder in ihrer eigenen Kultur gehemmt fühlen, dann ist bei mir Schluß mit Multikulti.

    • #17 von erikschueler am April 1, 2013 - 11:37 am

      Wenn die Leute sich von den Medien so manipulieren lassen, dann haben sie es nicht anders verdient. Mir ist es gleichgültig, dass ich Deutscher bin (die Deutsche Kultur ist mir nicht egal). Ich lebe als Mensch und als solcher fühle ich auch. Ich begegne Menschen immer mit Respekt und weiche nur ab, wenn ich merke, dass mein Gegenüber mich nicht respektiert. Aber selbst dann behandle ich den Menschen so wie er sein könnte. Mit jeder anderen Reaktion rechnet er nämlich. Man muss immer gegen das Erwartungsbild arbeiten, dann kommen solche Menschen erst zum Nachdenken. Ich denke wir sollten einfach mal begreifen, dass wir heute keine Schuld mehr tragen für unsere Geschichte, aber dafür verantwortlich sind, dass die Geschichte sich nicht wiederholt. Ihre Gefühle und Ihre Gedanken zu dieser Problematik sind vollkommen gerechtfertigt und sehr gut nachvollziehbar.

  6. #18 von Wanderer am November 5, 2014 - 8:24 pm

    MultiKulti gab es schon immer, jedoch nicht so wie heute. Der frühe MultiKulti ergab sich aus willkürlichen Grenzziehungen, Menschenraub, Eroberungskriegen oder Landnahme im Allgemeinen. Das ist aber nicht mit dem künstlichen Konstrukt von heute vergleichbar. Du darfst nicht vergessen in welchem System wir leben und vor allen Dingen sollte auch nicht außer acht gelassen werden, auf welcher Grundlage dieses System funktioniert.

    In Europa ist seit langer Zeit der Konkurrenzkampf Triebfeder von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Auf der südlichen Hemisphäre dagegen hat sich seit Generationen ein weit verzweigtes Netz auf Kooperationsbasis herausgebildet.

    Treffen Kooperation und Konkurrenz, egal ob in Europa oder im fernen, nahen Osten aufeinander, bleibt das – und das ist das Wesentliche – nicht ohne Wirkung. Rassismus hin oder her, die wahren Rassisten, ich würde sie sogar Menschenfeinde nennen, haben, ob aus Unwissenheit oder Absicht, das Konfliktpotential erst geschaffen.

    MfG
    Wanderer

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