Mali: Um was geht es?

Wenn man den mainstream- Medien glauben darf, dann kämpfen die Franzosen gegen Islamisten, genauer gesagt gegen Al Qaida. Nur diesmal haben diese Verbündete gefunden -die Tuareg. Kurz: Krieg gegen den Terror II

Tuareg_Karte

Tuareggebiet, Quelle: Wikipedia

Die Tuareg waren schon immer in dieser Region unterwegs und haben gerne mal Ärger gemacht in den letzten Jahren, aber Al Qaida entstand durch die gezielte Ausbildung der Mudschaheddin von den Amerikanern, um die sowjetische Besatzung aus Afghanistan zurückzuschlagen, denn der Kommunismus war zu der Zeit ein Feind, den man bekämpfen MUSSTE (siehe hierzu Volker Pispers). Zurück zu den Nomaden. Ohne Hilfe wären sie -die Tuareg- heute auf jeden Fall das kleinere Übel, jedoch ist es nicht so. Waffenunterstützung kam beispielswiese von Muammar al-Gaddafi, da dieser sie als Söldner angeworben hat um das eigene Volk gewaltsam zu unterdrücken. Im Gegenzug dazu erhoffte sich Gaddafi mehr Einfluss bei seinen Söldnern. Da Libyen jetzt kein Staat ist, der Waffen im großen Stil herstellt oder hergestellt hat fragt man sich:

Woher kamen die ganzen Waffen?

Für diese Frage gibt es die passende Antwort: Europäische Rüstungskonzerne.

Die natürlich zu günstigen Konditionen ihre Ware vertickt haben, denn das libysche Erdöl wurde/ wird schließlich gebraucht. Durch den Tod von Gaddafi wurden die Söldner jetzt arbeitlos und kehrten in ihre angrenzenden Heimatgebiete zurück -mit den Waffen.

Willkommen in der Gegenwart.

Die hochgerüsteten Tuareg sind nämlich erst dadurch so gefährlich geworden und in Verbindung mit Al Qaida kaum einschätzbar, denn sie kennen sich viel besser aus in der Region von Mali, Algerien und Niger. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Mischung weitere Hilfe bekommt von anderen Dschihadisten aus Ägypten und dem Sudan. Man merkt schnell wie komplex die ganze Sache ist und wie viel Mist in der Vergangenheit bereits gebaut wurden ist. Aber weiter mit den…

wirtschaftlichen Interessen an Mali.

Mali hat große Gold- und Uranvorkommen und diese will man sich auch nicht entgehen lassen. Ein befreites Mali ist bestimmt sehr spendierfreudig und wenn nicht, dann bleiben wir etwas länger dort, um die Rohstoffquellen zu sichern. Al Qaida mit Uran, das könnte sehr böse enden oder mit Gold für ihre zeitnahe Waffenfinanzierung. Das will ja keiner. Deshalb hat Frankreichs Präsident Hollande seine Truppen fast in einem Wimpernschlag nach Mali geschickt -dafür erntete er mehr Zustimmung vom rechten Lager als vom eigenen Linken- und erhofft sich Hilfe von Deutschland, denn eine Intervention ist immer sehr kostenspielig und momentan hat man sowieso den Allerwertesten voller Schulden, also einmal in die Hände gespuckt und auf geht’s! Wenn da nicht bald die Bundestagswahlen wären in Deutschland. Ein Bundeswehreinsatz in Mali könnte Wählerstimmen kosten und genau darum halten wir Deutschen uns erst einmal zurück.

Hauptquelle: HANKE, Thomas, Handelsblatt: „Darum führt Frankreich in Afrika Krieg“, URL http://www.handelsblatt.com/politik/international/mali-darum-fuehrt-frankreich-in-afrika-krieg-seite-all/7655748-all.html Stand: 18.01.2013

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