Gesundheit vs. Kapitalismus

Ich habe mich schon unzählige Male über das Gewinnmaximierungsverhalten des Kapitalismus aufgeregt und habe es angeprangert und schlecht geredet, aber das zu Recht (Siehe beispielsweise folgende Blogartikel: „Die Wirtschaft steht über uns„, „Die Trägheit des Geistes„, „Ehre, wem Ehre gebührt – Nestlé„, „Unsere materialistische, kapitalistische Gesellschaft„).

Aber das was ich heute im Radio hörte und auf ZDF dazu gefunden habe, das schlägt sämtliche Vernunft geradezu nieder. Deshalb Link öffnen (http://www.zdf.de/Frontal-21/Operieren-f%C3%BCr-den-Profit-24678654.html) und bei Bedarf das hier machen und sich schämen ein Mensch zu sein.

facepalm

Ich fasse noch einmal zusammen:

Die Ärzte bekommen einen Boni, wenn sie eine bestimmte gewinnfördernde Grenze an OPs überschritten haben. Das verstößt leider gegen ihren Ethos als Arzt, aber die „variable Vergütung“ ist meistens so attraktiv, dass sie entgegen ALLER Moral und Vernunft Menschen operieren, denen nichts fehlt oder kein Eingriff erforderlich ist.  Ich will nicht wissen wie viel die Ärzte bekommen, wenn sie jemanden für das restliche Leben an Medikamente koppeln oder ähnliches.

Es widert mich einfach so sehr an…

Eine Idee wie das Gesundheitssystem besser laufen könnte ist in diesem Artikel von mir.

Falsches Prinzip?

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  1. #1 von Louis Andiel am Februar 12, 2013 - 9:39 am

    Das es sich bei der deutschen Ärzteschaft um eine „kriminelle Vereinigung“ handelt, ist zwischenzeitlich allseits bekannt. Jeder Arzt ist zunächst einmal an seinem Profit interessiert, nicht am Wohl des Patienten. Profit lässt sich nur maximieren, indem man den Patienten langfristig an sich bindet & das funktioniert nur, wenn man ihn vorsätzlich krank macht. Zahnärzte sind hier das beste Beispiel: Da wird mal was unter dem Zahnfleischsaum gestopft, ein Zahn „heißgeschliffen, eine Karies unter der Füllung belassen, oder sonstwie gepfuscht – der Patient kommt wieder! Und selbst wenn er einen anderen aufsucht: Der arbeitet genauso & pfuscht weiter! Erst Füllungen, dann Kronen & Brücken, dann Teilprothesen & am Ende dann die Vollprothese, die natürlich auch nicht passt & an der man andauernd „herumdoktern“ muss. So schlachtet man den Patienten langfristig & gewinnbringend aus. Was macht der Patient? Der sagt noch Dankeschön & bringt Blumen mit. 🙂 Tierärzte genau dasselbe: Antibiotika ohne Ende, damit die Darmflora irreparabel geschädigt wird & man seine teuren Spezialfutter an den Kunden bringen kann – die Haupteinnahmequelle der modernen Tierarztpraxis. Natürlich wird auch anderweitig gepfuscht bis die Schwarte kracht. Herrchen & Frauchen schreiben anschliessend noch Dankesbriefe, die der Tierquäler im Foyer seiner Tiereuthanasieanstalt aushängt. In keiner Sparte der Medizin sieht es besser aus, der anständige Arzt, der seinen Beruf ernst nimmt, den gibt es kaum mehr. Diese Leute, samt ihren Angestellten, sind das verachtenswerteste & verkommenste, was unsere Gesellschaft aufzubieten hat. Wer sein Geld damit verdient, dass er einem Anderen vorsätzlich Leid & Schaden zufügt, vor dem kann ich nicht mal mehr ausspucken. Hier sammelt sich der Dreck der Menschheit & schämt sich nicht mal mehr.

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