Und schon Geschenke gekauft?

geschenk1-300x297In jeden Laden stürmen konsumverwirrte Menschen rein und reißen den Verkäufern förmlich das ersehnte Geschenk für die auserwählte Person aus den Händen. Denn man braucht ja für alle geliebten Mitmenschen Geschenke.

Stimmt doch?

Wie könnte man sonst seiner Freundin zeigen, dass man sie liebt, wenn man ihr nicht ein paar neue Schuhe kauft oder Ohrringe? Undenkbar ihr nichts zu schenken. Die Aufmerksamkeit, welcher ihr fehlt wird einfach wegkonsumiert bzw. weggeschenkt. Hat ja auch Vorteile.

  • Man(n) spart Zeit für verschwendete Zärtlichkeiten
  • Man(n) hat mehr Zeit für sich

Dass in einer Partnerschaft Geschenke IMMER Nebensache sein sollten und die Beziehung auf einem Geben und Nehmen aufbaut scheint in unserer heutigen Zeit beständig an Beachtung zu verlieren.

Dieses Phänomen ist aber nicht nur bei Pärchen zu sehen und zu beobachten. Es umgibt uns permanent. Auch parallel zur Außer- Weihnachtszeit. Mit Konsum und Kauf wird die Welt schöner, aber richtige Befriedigung erhalten wir niemals, denn nur ein dauerhaftes, anhaltendes, ja ein geradezu zwanghaftes Konsumverhalten erhält, diese Illusion aufrecht. Sobald der Trug erkannt wird, wird die Realität, wie eine Flutwelle, hereinbrechen und einen den Ertrinkungstod bescheren, weil die reale Welt viel kranker als jeder Film oder Verschwörungstheorie ist. In diesem Ringen nach Luft bleiben nur zwei Wege.

Der Weg zurück ins vermarkte Leben oder den Weg zur Menschlichkeit und zur Zügelung des eigenen Selbst.

Wer heute nicht mehr verzichten kann, der ist Opfer des krankhaften Kaufens und Konsumierens. Aber das einzusehen ist sehr schwer, denn es machen ja alle, das heißt es ist „normal“. Hier gilt das Prinzip der Aussage von Voltaire:

„Je öfter eine Dummheit wiederholt wird, desto mehr bekommt sie den Anschein der Klugheit.“

Daraus folgt, dass je mehr Menschen glauben, dass sie gesund sind, sie sich wirklich für gesund halten, obwohl sie es nicht sind.

Die Erkennung dieser Tatsache ist Grundstein für ein Menschenleben in Würde, denn die Vernunft grenzt uns vom Tier ab und wenn wir wie wilde Tiere unsere eingetrichterten „Wünsche“ erfüllen, dann sind wir nichts weiter als glückliche Schweine.

In diesem Sinne wünsch ich euch eine:

Frohe, harmonische Weihnachtszeit und bleibt gesund, vernünftig und vor allem nächstenliebeempfänglich.

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