Endlich!

Die ganze harte Arbeit der letzten Jahrzehnte hat sich gelohnt. Die Europäische Union bekommt den Friedensnobelpreis. Wohlstand, Frieden, Gleichheit und Brüderlichkeit für alle Europäer  wurde realisiert. Zwar ist noch nicht ganz klar wer den Preis und das Preisgeld entgegennimmt oder wie es aufgeteilt wird, aber wir haben ihn erst einmal.

Jetzt müssten eigentlich ein paar Fragen aufkommen. Und zwar diese:

–         Wie hat man das geschafft?

–         Wessen Hauptverdienst ist es gewesen?

und

–         Wird es weiter so laufen?

Antwort auf die erste Frage:

Wir haben aus der Geschichte gelernt und zwar bauen wir unseren Wohlstand nicht mehr auf dem Fundament des gemeinen Bürgers. Nein. Wir bauen ihn auf Leichenbergen, welcher aus Afrikanern besteht zum Großteil. Das hat die Vorteile, dass sich sowieso keiner für die Menschen interessiert und zweitens haben die Menschen nicht das Geld um sich zu wehren. Ein gutvernetzter Europäer könnte sich schnell mit anderen zusammentun und sich wehren, aber der Afrikaner wird für immer Sklave des Systems bleiben. Letztendlich unterstützen wir ja Staatsoberhäupter, welche ihr eigenes Volk unterdrücken und ihr eigenes Land vermüllen lassen –mit Ausnahme von Griechenland, die haben ja keine Wahl, denn jeder neue Kredit zwingt sie ein paar neue U- Boote von uns zu kaufen. Aber Frieden konnte auch hergestellt werden mit der Angst vor den III. WK und den Menschen, die den II.WK erlebt hatten. Außerdem sollten wir uns klar werden, dass die EU mehr eine wirtschaftliche Vereinigung ist als eine der gemeinsamen Werte und Normen.

Zweite Antwort auf die zweite Frage:

Es ist definitiv eine gemeinsame Arbeit gewesen. Armen Ländern Kredite aufzuschwatzen um „Entwicklungshilfe“ zu leisten und dann ihr Trinkwasser privatisieren lassen, weil sie die Kreditzahlungen nicht bedienen können und wenn das nicht reicht einfach noch die Bodenschätze holen. Sklaverei wurde nie abgeschafft, sie wurde nur outgesourct in Gebiete, die niemanden interessieren und auch keiner hin will, weil sie brandgefährlich sind, denn in einigen Ländern wie Somalia ist ja unser Giftmüll und Atommüll aus Europa und aus Teilen von Asien.

Letzte Antwort auf die letzte Frage:

Jein. Man kann das nicht genau sagen, denn es bröckelt, also das europäische Gebälk. Spanien und Griechenland fallen immer tiefer wirtschaftlich und die Menschen gehen stellenweise in 100.000er Zahlen auf die Straße. Zypern braucht auch bald die Kredite des ESM und Italien schwankt. Der Motor von Europa (Deutschland) wird mächtig aufdrehen müssen um mit den anderen Staaten den Schirm weiteraufzuspannen. Schlimm wird es aber erst dann, wenn wir uns an Zahlen im Billionenbereich gewöhnt haben und die Druckerpressen Überstunden schieben müssen. Ferner werden wir auch Probleme bekommen mit unserer Ausbeutung. Denn sind wir doch mal ehrlich. Wir können das nicht ewig so weitermachen und der Wirtschaft eine Basis schaffen von Millionen von Toten nur weil wir gerne im Überfluss leben.

Also herzlichen Glückwunsch an uns Europäer.

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