Japans Atomdorf

Wenn man „Atomdorf“ hört, dann klingt das eher nach einem Dorf mit eigenen Atomkraftwerk oder einem Freizeitpark von Tepco, aber das ist nicht der Fall. Der Begriff „Atomdorf“ ist eine Bezeichnung für die Atomlobby von Japan. Dieses „Dörfchen“ umfasst die Einwohner Tepco, Professoren an Universitäten und Personen der Regierung. Die Struktur dieser Lobby ist mit der kriminellen Energie einer Mafia ausgestattet, der einzige Unterschied ist, dass die Mafia hier das „Dorf“ selbst ist und kein Gebilde außerhalb der Regierung.

Ein kurzer Blick in die Vergangenheit genügt um die Macht dieser Lobby zu zeigen und ihre Skrupellosigkeit.

Der Vorfall in Fukushima Daiichi vom 11. März 2011. Ein atomarer GAU (größtmöglicher anzunehmende Unfall), welcher nicht verhindert werden konnte, weil man einfach nicht darauf vorbereitet war und niemals hätte darauf vorbereitet sein können. Ein atomarer GAU sprengt das Vorstellungsvermögen eines Menschen, denn Strahlung kann man nicht einschätzen, genauso wenig wie die Folgeschäden berechnet werden können. Wie will man den angerichteten Schaden durch den GAU und der freigesetzten Strahlung beziffern? Die Strahlung verbreitet sich, denn sie geht von kleinsten Teilchen aus, welche teilweise so klein sind, dass NICHTS diese Teilchen rausfiltern kann, weil sie NICHTS rausfiltern kann, kann man sich auch nicht davor schützen. Wenn man aber den Schaden nicht beziffern und eindämmen kann, dann kann man auch kein AKW betreiben, dass man es dennoch tut liegt einfach an der Effizienz und den erheblichen Gewinn. Um den Gewinn zu Liebe wurde auch beschlossen, dass das AKW Fukushima Daiichi  auf einer Höhe von 10m gebaut werden sollte, aber der Ort war 35m hoch, das heißt es wurden 25m Erde abgetragen. Die Monsterwelle vom Erdbeben ausgelöst hatte eine Höhe an manchen Stellen von bis zu 30m –ein Hoch auf die Wirtschaftlichkeit. Außerdem wurden schwerste Mängel an dem AKW verschwiegen und Dokumente gefälscht. Ganze Arbeit hat da das „Atomdorf“ geleistet.

Weitere Wahnsinnsinformationen sind in diesem Video enthalten, wie zum Beispiel Wasserleitungen, welche durch normales wachsendes Gras zerstört werden können, wodurch radioaktives Kühlwasser fließt.

Ein weiteres interessantes Video zur Ausbreitung des radioaktiven Wassers aus Fukushima Daiichi.

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  1. #1 von Luise K am April 16, 2014 - 5:25 pm

    Hat dies auf AKW Fukushima News rebloggt und kommentierte:
    Japans Atomdorf bei Mission „Phönix“

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